Prof. Dr. Angelika Bikner-Ahsbahs
Universität Bremen
Fachbereich für Mathematik und Informatik
Tel.: ++49 (0)421 218 63711
Veranstaltungen:
Sommersemester 2011
Anschauliche Topologie
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Veröffentlichungen
- Mathematikaufgaben mit Interesse lösen. mathematica
didactica 21. Jg., 2, 1998, S. 26-60.
- Methodische Aspekte eines interessenorientierten
Mathematikunterrichts. Beiträge zum Mathematikunterricht 1998, S.
125-128.
- Mit Interesse Mathematik lernen – Evaluation eines
Unterrichtsversuchs zur Einführung in die Bruchrechnung.
Beiträge zum Mathematikunterricht 1999, S. 97-101.
- Mathematikinteresse – eine Studie mit mathematisch
interessierten
Schülerinnen und Schülern. Dissertation zur Erlangung des
Doktorgrades. Veröffentlicht über microfiches und beim Verlag
Franzbecker, Hildesheim 1999.
- Wie dick ist eine Gerade? Mathematik lehren, H 52 12, 93,
April 1999, S. 15-17.
- Mathematik-Kalender, zusammen mit Gerd Walther, Friedrich-Verlag
2000.
- Interesse fördern mit Geburtstagsaufgaben, Mathematik
lehren, H 52 12, 100, S. 47-51.
- Situatives Interesse – ein Ergebnis sozialer Prozesse?
Beiträge zum Mathematikunterricht 2000, S. 113-116.
- Auf dem Weg zum Bruchbegriff. Beiträge zum
Mathematikunterricht, 2001, S. 116-119.
- Interest in Maths between Subject and Situation. Proceedings of
the 25th Conference of the Group for the Psychology of
Mathematics Education, 2001, Bd. 2, S. 145-152.
- Erfahrungen des infinitesimal Kleinen. mathematica didactica, 23.
Jg., Band 1, 2000, S. 24 - 39.
- Interaktionsanalyse
zur Entwicklung von Bruchvorstellungen im Rahmen einer
Unterrichtssequenz. Journal
für Mathematikdidaktik, 22 Jg., Heft 3/4, 2001, S.
179 – 206.
- Rahmenkonzept für eine auf den
alltäglichen Mathematikunterricht bezoegene Interessentheorie.
Beiträge zum Mathematikunterricht
2002, S. 119 - 122
- Bienchen
statt Kaninchen.
Mathematik lehren, Heft 111, April 2002, S. 15 – 19.
- Interest Density. A
Concept for an Interctionist View of Interest in Maths Classes. Aktualisierte englische Fassung des
„Vortrages
Situatives
Interesse - ein Ergebnis sozialer Prozesse?“ der GDM-Jahrestagung
aus
dem Jahre
2000. In:
Developments in Mathematics Education in German-speaking Countries 2000, Franzbecker, Hildesheim,
2002, S. 33 – 43.
- A Social Extension of a
Psychological Interest Theory. In: Neil A. Peitman, Barbara J.
Dougherty,
Joseph T. Zilliox, Proceedings of the 2003 Joint Meeting of PME and
PMENA (27th
Conference of the International Group for the Psychology of Mathematics
Education)
Vol. 2, Honolulu 2003, S. 97 – 104.
- Semiotische
Sequenzanalyse.
Beiträge zum Mathematikunterricht 2002, S. 117 – 120.
- Zusammen mit
Gabriele
Kaiser und Helga Jungwirth: Qualitative empirische Methoden in der
Mathematikdidaktik. Beiträge zum Mathematikunterricht 2003, S.121
– 128.
- Empirisch
begründete Idealtypenbildung. Ein
methodisches Prinzip zur Theoriekonstruktion in der
interpretativen mathematikdidaktischen Forschung. In: Gabriele
Kaiser. Qualitative empirical methods
in mathematics education – discussions and reflections,
Zentralblatt
für
Didaktik der Mathematik 35, Heft 5, 2003, S. 220 – 222.
- Interesse
zwischen Subjekt und Situation. Empirisch begründete Konstruktion
einer Theorie
interessendichter Situationen. Juni 2003, an der Universität
Flensburg
eingereichte Habilitationsschrift.
- Towards the emergence of
constructing mathematical meaning. In: Marit Johnsen Hoines & Anne
Berit Fuglesand: proceedings of the 28th conference of the
International Group for Psychology of Mathematics Education, vol. 2,
Bergen 2004, S. 119-127.
- Interest-dense Situations and their Mathematical
Valences. (Beitrag zum offiziellen Programm der Topic Study Group 24
(Students' motivations and attitudes towards mathematics and its study)
des International Congress for Mathematics Education (verfügbar
unter: www.cme-10.dk, programme, TGS24). Kopenhagen: 2004.
- Crossing the Border – Integrating different
paradigms and perspectives. Beitrag zur Gruppe
11 (Different theoretical Perspectives and Approaches in Mathematics
Education) der CERME 4 (Fourth Congress of the European Society for
Research in Mathematics Education) in Sant Feliu de Guixols (Spanien):
Februar 2005.
- Mathematikinteresse
zwischen Subjekt und Situation. Theorie interssendichter Situationen
– Baustein für eine mathematikdidaktische Interessentheorie.
Texte zur mathematischen Forschung und Lehre 43. Hildesheim, Berlin:
Verlag Franzbecker, 2005.
- mit Susanne Prediger: Diversity of Theories in
Mathematics Edication – How can we deal with it? Zentralblatt
derDidaktik der Mathematik (ZDM), vol. 38, S. 52-57, 2006.
- Semiotic sequence analysis – Constructing epistemic
types. Jarmila Novotná, Hana Moraovsá, Magdalena
Krátká, Nad'a Stehliková (Hrg): Mathematics in the
centre. Proceedings of the 30th Conference of the
International group for the Psychology of Mathematics Education, vol.
2, Prague (
Czech Republic
):
Charles University
, Faculty
of Education. 2006, 161-168.
-
Social interactions in learning processes as
seen by three different perspectives ,Ivy Kidron/a, Agnès
Lenfant/b, Angelika Bikner-Ahsbahs/c, Michèle Artigue/b, Tommy
Dreyfus/d,
a Department of Applied Mathematics, Jerusalem College of Technology,
Israel
b Equipe DIDIREM, Université Paris 7 Denis Diderot, France
c Fachbereich Mathematik, Universität Bremen, Germany
d Department of Science Education, Tel Aviv University, Israel
-
"Sensitizing concepts" as heuristics to compare
and connect different theories. Contribution to the symposium:
Networking a variety of theories within a scientific domain - The case
of mathematics education, für die Konferenz der EARLI (European
Association for Research on Learning and Instruction) im August 2007.
(2007)
-
Erkenntnisprozesse
– Rekonstruktion ihrer Struktur durch Idealtypenbildung.
Erscheint in diesem Jahr in: Helga Jungwirth, Götz Krummheuer:
Interpretative Unterrichtsforschung im deutschsprachigen Raum. Beltz
Verlag. (Erscheint demnächst) (2007/2008)
-
Zusammen mit
Andrea Peter-Koop als Bremen-Oldenburger Projekt, Herausgabe des
Buches: Mathematische Bildung - Mathematische Leistung, Festschrift
für Michael Neubrand zu seinem 60ten Geburtstag. Hildesheim,
Berlin: Franzbecker Verlag, 2007.
-
Ein
Vergleich von Handlungsmodellen zur Entstehung mathematischen Wissens
in Lehr-Lern-Situationen. In: Angelika Bikner-Ahsbahs, Andrea
Peter-Koop: Mathematische Bildung - Mathematische Leistung, Festschrift
für Michael Neubrand zu seinem 60ten Geburtstag, 251-270.
Hildesheim, Berlin: Franzbecker Verlag, 2007.
Vorträge und Workshops
- Februar 1988, TU –Clausthal: Die Kugeloberfläche
und ihre Tücken.
- September 1988, MNU-Regionalveranstaltung in Meldorf: p gleich 4, oder etwa nicht?
- Oktober 1989, MNU-Landestagung Schleswig-Holstein : Die
Kugeloberfläche und ihre Tücken.
- November 1991, Fachtagung (Förderung von Begabten und
Interessierten): Förderung von interessierten Schülern in
Arbeitsgemeinschaften.
- Sommersemester 1992, Ausstellung an der Pädagogischen
Hochschule: Frauen in der Geschichte der Mathematik.
- Oktober 1992, MATHEMA-Camp, veranstaltet des Kultusministeriums
Schleswig-Holsteins: Spielereinen mit einem Polyeder.
- 1992, Tagung (Förderung von mathematisch begabten und
interessierten Schülern) veranstaltet von der MNU und Bildung und
Begabung e.V.: Wie hat sich MATHEMA in Schleswig-Holstein
weiterentwickelt?
- März 1993, GDM-Bundestagung: Mathematik mit Strohhalmen und
der Melancholia.
- Mai 1993, Pädagogische Hochschule in Kiel im Rahmen einer
Vortragsreihe (Das Mensch-Tier-Verhältnis aus
fachwissenschaftlicher und praktischer Perspektive): Mathematische
Phänomene in der Tierwelt – eine Quelle für die
Mathematik in
der Schule.
- September 1993, MATHEMA-Schnuppertag (Veranstaltung eines
Fördertags für MATHEMA-TeilnehmerInnen): Die Mathematik der
Bienen.
- März 1994: GDM-Bundestagung. Mathemtikaufgaben interessant
gestalten – aber wie? Erste Ergebnisse einer empirischen Studie
mit
mathematisch interessierten Schülerinnnen und Schülern.
- Oktober 1994: MATHEMA-Camp, Veranstaltung des Kultusministeriums
Schleswig-Holsteins: Merkwürdige Hausnummern – Nachdenken
über Abschnittsummen.
- November 1994, Frauenhochschulwoche: Förderung von
Mathematikinteresse auch für Mädchen – Ergebnisse einer
empirischen Studie.
- März 1995, Vortrag im Arbeitskreis Frauen und Mathematik der
GDM: Einige geschlechtsspezifische Ergebnisse einer Studie zum
Mathematikinteresse mit einer Gruppe mathematisch interessierter
Schülerinnen und Schüler.
- Februar 1996: Bildungswissenschaftliche Hochschule Flensburg.
Interessenunterschiede zwischen Mädchen und Jungen in der
Mathematik. Geschlechtsspezifische Ergebnisse einer Studie mit einer
Gruppe mathematisch interessierter Schülerinnen und Schüler.
- Oktober 1996: MATHEMA-Camp, Veranstaltung des Kultusministeriums
Schleswig-Holsteins: Einige interessante Probleme am Nagelbrett.
- März 1998, GDM-Bundestagung. Methodische Aspekte eines
interessenorientierten Mathematikunterrichts.
- Februar 1999, Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten an den
Gymnasien und Gesamtschulen in Kiel und Umland: Anregungen zur
Erneuerung der Koedukationsdebatte.
- März 1999, GDM-Bundestagung: Mit Interesse Mathematiklernen
– Evaluation eines Unterrichtsversuchs zur Einführung in die
Bruchrechnung.
- April 1999, Universität Flensburg: Mit Interesse
Mathematiklernen – Evaluation eines Unterrichtsversuchs zur
Einführung in die Bruchrechnung.
- Oktober 1999, MNU-Landestagung in Schleswig-Holstein: Allerlei
Intervallschachtelungen.
- Dezember 1999, Institut für Lehrerfortbildung Hamburg:
Mathematik zum Kindergeburtstag.
- Januar 2000, Gymnasium Altenholz, Beitrag zum SCHILF-Tag:
Workshop zum Thema Entdeckendes lernen.
- März 2000, GDM-Bundestagung: Situatives Interesse im
Mathematikunterricht - Ergebnis sozialer Prozesse?
- April 2000. Impulse für eine veränderte Aufgabenkultur
in der Orientierungsstufe. Vortrag vor dem schleswig-holsteinischen
Mathematik-Set des BLK-Modellversuchsprogramms "Steigerung der
Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts",
Zündholzfabrik Lauenburg, April 2000.
- Mai 2000, Interesse und Motivation im Mathematikunterricht.
Zusammen mit Prof. Dr. Gerd Walther von der EWF der Universität
Kiel durchgeführter Workshop auf der 5. zentralen BLK-Tagung zur
"Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen
Unterrichts", Akademie Sankelmark,.
- September 2000, Förderung von Mathematikinteresse. Vortrag
auf dem Kongress "Mathe ist TOP" in der Sektion 5:
Außerschulische Aktivitäten und Popularisierung von
Mathematik. Duisburg.
- Oktober 2000, Mit Bienen rechnen. Vortrag zur Reihe "PFIFF am
Sonntag" in der Phaenomenta im Rahmen der Ausstellung Mathematik&Anschauung,
Flensburg, Oktober 2000.
- März 2001, Auf dem Weg zum Bruchbegriff. 35. Bundestagung
der Didaktik der Mathematik, Ludwigsburg.
- Mai 2001, Mathematikinteresse zwischen Subjekt und Situation.
Kolloquiumsvortrag am IEEM der Universität Dortmund.
- Juli 2001, Interest in Maths between Subject and Situation.
Vortrag auf der PME 25, der 25th Conferencew of the
Intenational Group for the Psychology of Mathematics Education.
- November 2001, Entwicklung von Mathematikinteresse.
Kolloquiumsvortrag am Institut für Mathematik der Universität
Frankfurt.
- Februar 2002, Vortrag auf der
Bundestagung der
Gesellschaft für Didaktik der Mathematik, Klagenfurt: Grundkonzept
für eine
mathematikdidaktische Interessentheorie.
- Juni 2002, Posterpräsentation
und
Round Table-Beitrag auf der
"International Conference: Teaching Culture and the Quality of Learning
-
A Contribution of Video-Based Research to Improvement of Education",
veranstaltet von der Universität Zürich (institute of
education), Monte Veritas/ Ascona, Schweiz: Interest between Subject
and Situation.Juli
2002, Vortrag auf dem internationalen
Kongress der Deutschen Gesellschaft für Semiotik in Kassel:
Analyse von Mathematikunterricht mit Hilfe der Peirceschen triadischen
Zeichenrelation.
- Februar
2003, Veranstaltung eines SCHILF
(schulinterne Lehrerfortbildung) -Tages am Gymnasium
Rendsburg/Büdelsdorf zum
Thema: "Aktiv entdeckendes Lernen im Mathematikunterricht der
Sekundarstufen
I und II".
- März
2003, Vortrag auf der Bundestagung der
Gesellschaft für Didaktik der Mathematik, Dortmund: Semiotische
Sequenzanalyse
– ein Verfahren zur empirischen Vergleichsanalyse lang
andauernder
Unterrichtsprozesse.
- März
2003, Beitrag zur Methodensektion auf der Bundestagung der Gesellschaft
für
Didaktik der Mathematik, Dortmund: Semiotische Ansätze in der
empirischen
mathematikdidaktischen Forschung.
- Juli
2003, „research report“ und „poster
presentation“ auf der Konferenz der
International
Group of Psychology in
Mathematics Education in Honolulu auf Hawaii: Social Extension
of a Psychological Interest Theory“ und „Insight into a
Theory of
Interest-Dense Situations“.
- Februar
2004, Vortrag an der Universität Hamburg: Interessendichte
Situationen und ihre mathematische Wertigkeit.
- März 2004, Vortrag auf der Bundestagung der Gesellschaft
für Mathematikdidaktik in Augsburg: Theorie interessendichter
Situationen - Einblick und Ausblick.
- März
2004, Workshop auf der Lehrerfortbildung zu Sinus
Transfer (dem schleswig-holsteinischen Mathematik-Set
des
BLK-Modellversuchsprogramms "Steigerung der Effizienz des
mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts"): Initiierung und
Stabilisierung von Interesse fördernden Situationen im
Mathematikunterricht.
- Juli 2004, ICME10 in Kopenhagen, Dänemark: Interest-dense
Situations and their Mathematical Valences. (Beitrag zum offiziellen
Programm der
Topic Study Group 24 (Students' motivations and attitudes towards
mathematics and its study) des International Congress for Mathematics
Education (verfügbar in: www.cme-10.dk, programme, TGS24).
- Juli 2004, Vortrag auf PME28 in Bergen, Norwegen: Towards the
emergence of constructing mathematical meanings.
- November
2004, Vortrag am Institut für Didaktik der Mathematik und
Elementarmathematik in Braunschweig: Theorie interessendichter
Situationen – ein Einblick.
- November
2004, Vortrag an der Universität Bremen: Theorie interessendichter
Situationen – ein Einblick.
- 1.
November 2004, Workshop zu
Sinus-Transfer: Erfinden, Explorieren, Entdecken –
vielfältige Anregungen mit mathematischen Phänomenen zu
experimentieren.
- Juni
2005, Vortrag am EEM der Universität Dortmund: Theorie
interessendichter Situationen – ein Einblick
- Februar 2005, Beitrag zur Gruppe 11 (Different
theoretical Perspectives and Approaches in Mathematics Education) der
CERME 4 (Fourth Congress of the European Society for Research in
Mathematics Education) in Sant Feliu de Guixols, Spanien.
- März 2006, Organisation des erstens Treffens der Gruppe
"networking with theories" in Bremen.
- Mai 2006, Organisation einer schulinternen Lehrerfortbildung zu
Fathom mit Rolf Biehler (Stochastik) am Ernst-Barlach-Gymnasium
- Juli 2006, PME
30 (30th annual Conference of the International group of
Psychology of Mathematics Education): Vortrag mit dem Titel: semiotic
sequence analysis -constructing epistemic types empirically.
- Im Februar 2007, Fortbildungsveranstaltung an der Lindgren-Schule
zu den Bildungsstandards am Thema "Flächen und Volumen" in
Bremerhaven durchgeführt.
- Februar 2007, Teilnahme am Workshop "guided knowledge
construction in classrooms", Jerusalem. Beitrag: Kommentar zu
methodisch-methodologischen Vorträgen. In einem Buch zu dem
Workshop wird ein Beitrag von Gaye Williams, Melborne, und mir
erscheinen. (Anhang 5)
- Februar 2007, Beitrag zur CERME5 with Ivy
Kidron, Agnes Lanfent, Michele Artigue und Tommy Dreyfus, Titel: Ivy
Kidron/a, Agnès Lenfant/b, Angelika Bikner-Ahsbahs/c,
Michèle Artigue/b, Tommy Dreyfus/d: Social interactions in
learning processes as seen by three different perspectives.
a Department of Applied Mathematics,
Jerusalem College of Technology, Israel
b Equipe DIDIREM, Université Paris 7 Denis Diderot, France
c Fachbereich Mathematik, Universität Bremen, Germany
d Department of Science Education, Tel Aviv University, Israel
-
Februar 2007,
Organisation des zweiten Treffens der internationalen Gruppe
"networking with theories" in Larnaca, Zypern.
- August 2007, "Sensitizing concepts" as heuristics to compare and
connect different theories. Contribution to the symposium: Networking a
variety of theories within a scientific domain - The case of
mathematics education, für die Konferenz der EARLI (European
Association for Research on Learning and Instruction).
-
September 2007, Organisation des dritten Workshops der
internationalen Gruppe "networking with theories" an FUNFEMI IQS -
Universitat Ramon Llull in Barcelona, Spanien.
Mein Beitrag: Analyse einer Videoszene zum Gebrauch von Gesten.
Projekte
1. Mathematik-Kalender (zusammen mit Gerd Walther, Kiel):
13 Kinder-Poster eines bundesweiten Posterwettbewerbs wurden vom
Friedrich-Verlag für einen (immerwährenden) Kalender zum Jahr
2000 ausgewählt. Für diesen Kalender habe ich zusammen mit
Pof. Gerd Walther (Universität Kiel) Mathematikaufgaben rund um
das Thema Kalender entworfen, die vielfältige Zugänge zu
diesem Sachgegenstand und zu seinen Wurzeln in verschiedenen
Fachbereichen eröffnen. Die 12 thematisch ausgerichteten
Aufgabengruppen z.B. zum Freitag den 13., zu den kirchlichen Festen
oder zu Mond- und Sonnenjahr und der Informationstext sind auch als
didaktische Anregung für fächerübergreifende Projekte
gemeint, in denen ein Sachgegenstand aus historischer, kultureller,
religiöser, physikalischer und mathematischer Sicht betrachtet
wird.
2. Mathematikinteresse zwischen Subjekt und Situation
Im Forschungsprojekt "Mathematikinteresse zwischen Subjekt und
Situation" wurde Interesse aus situationaler Sicht betrachtet.
Entwickelt
wurde empirisch begründet ein theoretischer Ansatz, der das Ziel
hat,
individuelle und soziale Merkmale von alltäglichen
Unterrichtssituationen, die
Interesse an Mathematik fördern, zu verbinden. Es entstand ein
Baustein für
eine Mathematikdidaktische Interessentheorie. In diesem Theoriebaustein
wird
beschreiben und erklärt, wie Interesse fördernde Situationen
einer bestimmten
Form ( so genannte interessendichte Situationen) im alltäglichen
Mathematikunterricht entstehen, gefördert und behindert
werden.
Dieses Projekt ist von der Müller-Reitz-Stiftung gefördert
worden. Das entsprechende Buch dazu ist bei Franzbecker, Hildesheim
erscheinen.
3. Entwicklung von interessefördernden Lernumgebungen
Interesse kann nicht erzwungen oder verordnet werden.
Interesseförderung im Unterricht heißt, dass jeder
Schüler und jede Schülerin eine möglichst große
Chance für ein Lernen mit Interesse bekommt. Das kann auf sehr
viele, aber nicht beliebige Arten geschehen. Das Herausarbeiten der dem
mathematischen Inhalt innewohnenden inner- und
außermathematischen Bezüge ist ein Orientierungsmerkmal, das
aber noch durch die Gestaltung der Aktivitäten zu ergänzen
ist: Möglichkeiten für Entdeckungen und Problemlösen
schaffen, ebenso Möglichkeiten für Kompetenzerfahrung,
Autonomieerfahrung, Erfahrung sozialer Eingebundenheit, aber auch
Möglichkeiten schaffen, mit mathematischen Objekten spielerisch
umzugehen sowie Wege aufzeigen, wie eine emotional positive
Person-Gegenstands-Beziehung zu mathematischen Inhalten aufgebaut
werden kann.
4. Leitung und Organisation der europäischen Arbeitsgruppe
"building
networking theories"
Diese Arbeitsgruppe hat das Ziel die Theoriediskussion in der
Mathematikdidaktik voranzubringen. Sie nimmt an, dass die derzeitige
Vielfalt
von theoretischen Ansätzen wegen der Komplexität des Bereichs
mathematischen
Lehrens und Lernens eine reichhaltige und fruchtbare Basis darstellt,
auf die
eine Theoriedebatte gewinnbringend zurückgreifen kann. Die
Vielfalt der sich
dabei ergebenen Verständigungsprobleme macht es jedoch notwendig,
über den
Umgang mit Theorievielfalt nachzudenken. Die Gruppe "building
networking
theories" widmet sich dieser Frage auf systematische Weise. Dabei wird
datenbasiert untersucht, wie
mathematikdidaktische Theorien miteinander verzahnt, voneinander
abgegrenzt
werden können, sich ergänzend zusammenfügen oder
übertragen lassen, sowie
integriert oder zu neuen Theoriebausteinen zusammengefügt werden
können.
Erstes Ziel ist die Gewinnung von Heuristiken zur Vernetzung von
Theorien. Eine
solche Arbeit fördert nicht nur die Verständigung über
verschiedene
Theorietraditionen hinaus, sondern hat auch das Ziel, zu Kriterien zu
kommen,
die für mathematikdidaktische Theorien charakteristisch sind.
5. Effective knowledge construction
Gemeinsames Projekt mit den Arbeitsgruppen von Tommy Dreyfus und
Ivy
Kidron (Israel), gefördert von der German Israeli Foundation
Unterschiedliche empirische Arbeiten zeigen, dass die Konstruktion
mathematischen Wissens nicht zufällig geschieht, sondern typische
Verläufe
annimmt. Betrachtet man die Konstruktion mathematischen Wissens
soziogenetisch,
dann kann man dies mit einem Modell kollektiver epistemischer
Handlungen
beschreiben (Sammeln mathematischer Bedeutungen, Verknüpfen
mathematischer
Bedeutungen, Struktursehen, siehe Bikner-Ahsbahs 2005). Eine mehr
kognitive
Sichtweise mit den epistemischen Handlungen "Recognizing,
Building-with,
Constructing" verfolgen Tommy Dreyfus und seine Mitarbeiter von der Tel
Aviv Universität. Andere wie z.B. Kerensa Lee Hülswitt kommen
auf der Basis
von Untersuchungen von Kindern im Vorschulbereich zu den
Gestaltungsphasen
"Kreieren, Durcharbeiten, Entdecken".
Zusammen mit den Arbeitsgruppen von Tommy Dreyfus und Ivy Kidron
(Israel)
sollen Prozesse der Wissenskonstruktion genauer untersucht werden.
Dabei wird
das Interesse, Bedürfnis oder die Motivation als Motor für
die
Wissenskonstruktion einbezogen. Eine Verbindung von epistemologischer,
individueller und sozialer Perspektive soll dazu beitragen, zu einer
umfassenden
Betrachtung der Konstruktion mathematischen Wissens zu gelangen und
verschiedene
Modelle zu einem gemeinsamen Modell zusammen zu führen.
Ausstellungen/Projekte/weitere Forschungsaktivitäten
Mathematik inszenieren: Anlässlich des weltweiten
mathematischen Jahres veranstaltete das Institut für Mathematik
und ihre Didaktik zusammen mit der Phänomenta einen Wettbewerb
für Schulklassen und Projektgruppen in Schleswig-Holstein. Im
Oktober 2000 war das Mathematik-Museum (Beutelspacher, Gießen)
drei Wochen in der PHÄNOMENTA zu Gast sein. Während dieser
Zeit fand die Jurierung von Wettbewerbsbeiträgen eines Klassen-
und Projektgruppenwettbewerbs statt und ergänzend dazu eine
Vortragsreihe zu mathematikbezogenen Themen.
Stand: 20.10.2006